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Presse: Axel Springer lehnt KEK-Bedingungen für ProSieben-Übernahme ab 27.12.2005
aktiencheck.de
Der Medienkonzern Axel Springer AG (ISIN DE0005501357 / WKN 550135) will Presseangaben zufolge die von der Medienkonzentrationsaufsicht KEK gestellten Bedingungen bezüglich der Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG (ISIN DE0007771172 / WKN 777117) nicht akzeptieren.
Wie die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Verlagskreise berichtet, hatte die KEK Europas größtem Verlagshaus kurz vor Heiligabend die Bedingungen bezüglich der geplanten Übernahme der im MDAX notierten Fernsehsendergruppe zukommen lassen. Die KEK hatte demnach verlangt, dass Springer nach der Übernahme die Programmverantwortung bei Sat 1 einem unabhängigen TV-Beirat überlässt, womit sich die Konzernführung laut dem Bericht im Prinzip einverstanden erklärt hatte.
Die Leitbilder sowie die Bedingungen für den Beirat gehen indessen Axel Springer-Konzernchef Mathias Döpfner viel zu weit. Die KEK hatte Presseangaben zufolge vorgeschrieben, dass der Programmchef allein dem Beirat unterstellt sein soll. Er müsste dabei das Budget des Senders genehmigen und könnte einen eigenen Geschäftsführer benennen. Auf die Zusammensetzung und die laut KEK-Vorgaben "mindestens 30" Mitglieder des Beirats hätte Springer keinen Einfluss. Unter anderem sollen laut der Behörde Kirchen, Gewerkschaften, Kunst-, Sport- und Frauenverbände ein Benennungsrecht für den Beirat haben, hieß es weiter.
Laut dem Pressebericht hat Döpfner kurz nach Erhalt des Schreibens seine Konzernanwälte angewiesen, der KEK die Ablehnung dieser Bedingungen umgehend mitzuteilen. Dadurch riskiert Axel Springer, dass die Unbedenklichkeitsbescheinigung der KEK für den Kauf des TV-Konzerns Pro Sieben Sat 1 Europas größtem Verlagshaus ebenso verwehrt bleibt wie wahrscheinlich die Freigabe des Bundeskartellamts.
Die Aktie von ProSieben notiert aktuell mit einem Plus von 0,25 Prozent bei 16,14 Euro.
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